Практический анализ проявления эффекта Балассы–Самуэльсона на рынках труда и товаров

Разработчик темы:  Ахим Шмиллен и Рихард Френш
Ключевые словаИнфляционные различия и конвергенция /  Центральная- и   Восточная Европа
Длительность проекта:  Май 2008 -

Die 2004 und 2007 in die EU aufgenommenen Transformationsländer sind gemäß des EG-Vertrags (http://eur-lex.europa.eu/de/treaties/index.htm) verpflichtet, den Euro zu übernehmen. Gleichzeitig nennt der Vertrag eine Reihe von Hürden. So darf die Inflationsrate im Vergleich zu den EU-Ländern mit den niedrigsten Teuerungsraten nicht zu hoch sein. Es stellt sich die Frage, ob eine radikale Senkung der gerade im Baltikum durchweg hohen Inflationsraten ökonomisch notwendig ist.

Der mit Abstand populärste Ansatz zur Erklärung „unschädlicher" Inflationsunterschiede ist der so genannte Balassa-Samuelson-Effekt. Auch wenn eine große Anzahl von Studien den Effekt für Mittel- und Osteuropa untersucht, ist er weder theoretisch noch empirisch unumstritten. Aus diesem Grund widmen sich Richard Frensch und Achim Schmillen aus dem Arbeitsbereich Wirtschaft, Migration und Integration des OEI in einem neuen Forschungsprojekt einigen grundlegenden Bausteinen des Balassa-Samuelson-Effekts. Insbesondere soll überprüft werden, welche Rolle dessen implizite und explizite Annahmen über Güter- und Faktormärkte spielen.

Das Projekt verknüpft interdisziplinär die internationale Ökonomik mit Elementen der Arbeitsmarkt-und Migrationsforschung. Verwendet werden u.a. Mikrodaten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB, www.iab.de) der Bundesagentur für Arbeit. Herr Schmillen, der neben seiner Tätigkeit am OEI auch beim IAB beschäftigt ist, erfüllt hier eine wichtige Brückenfunktion.

Bisherige Publikationen:
Frensch, Richard, Balassa-Samuelson, Product Differentiation and Transition. OEI-Working Paper Nr. 266, Osteuropa-Institut Regensburg, November 2006.