Osteuropa-Institut - Projekte des Arbeitsbereichs Geschichte
OstDok - Osteuropadokumente im Open Access
Projektleiter und Antragsteller: Rolf GRIEBEL, Generaldirektor der BSB München Martin SCHULZE WESSEL, Collegium Carolinum, München Peter HASLINGER, Herder-Institut, Marburg Jürgen JERGER, Osteuropa-Institut
Mitarbeit am OEI: Hermann BEYER-THOMA
Finanzierung: DFG
Laufzeit: seit März 2009
Anfang 2009 wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft auf vorläufig zwei Jahre das Projekt OstDok bewilligt. Mit OstDok soll ein im Internet frei zugängliches Fachrepositorium für Osteuropastudien mit inhaltlichem Schwerpunkt auf der Geschichte aufgebaut werden. Das Projekt ist einerseits als integraler Bestandteil der Virtuellen Fachbibliothek Osteuropa (ViFaOst) konzipiert, andererseits als Kern eines Fachrepositoriums für die europäische Geschichte. Es fußt auf einer im Rahmen der ViFaOst-Entwicklung eingespielten Kooperation, deren Partner zu den wichtigsten Osteuropa-Institutionen in Deutschland zählen. Dementsprechend will OstDok innerhalb kurzer Zeit aufgrund der bereits in der ViFaOst vorhandenen Volltext-Materialien, durch die - vollständige oder teilweise - Umstellung zentraler institutseigener Publikationen auf Open Access sowie durch Einwerbung weiterer relevanter Publikationen einen hochwertigen elektronischen Osteuropa-Bestand aufbauen. Während die technische Basis (Dokumentenverwaltung und Langzeitarchivierung) in Eigenleistung der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) entwickelt wird, soll der funktionale Aufbau im Rahmen der Förderung erfolgen: Workflow, Benutzeroberfläche, Editoren- und Autorenumgebung werden an speziellen Interessen der kooperierenden Institutionen sowie der Autoren und Leser ausgerichtet. Ein zentrales Ziel des Projekts ist die Vernetzung mit anderen relevanten informations- und fachwissenschaftlichen Angeboten auf inhaltlicher wie technischer Ebene. OstDok wird so als qualitätsgesicherte Plattform in einer fachspezifischen Informationsstruktur das Publizieren, Erschließen, Bereitstellen, Langzeitarchivieren und nicht zuletzt die kostenlose und komfortable Recherche wissenschaftlicher Materialien unterschiedlichen Typs ermöglichen und in einschlägigen Kreisen verbreiten.
Das Osteuropa-Institut ist vor allem für den Aufbau des Moduls für elektronische Neupublikationen zuständig.
Der Online-Gang mit den ersten Publikationen ist für 2010 geplant. Derzeit werden zahlreiche ältere Publikationen des Osteuropa-Instituts, darunter die meisten Working Papers, digitalisiert.
