Handelsbeziehungen und handelspolitische Regelungen zwischen den GUS-Staaten und ihre Rückwirkungen auf den Ost-West-Handel
Bearbeiter: Hermann Clement, Alexandra Reppegather, Manuela Troschke
Auftraggeber: Bundesministerium der Finanzen
Zeitraum: 2003
Stichworte: GUS, Außenhandel, Integration
Nach dem Zerfall des sowjetischen Wirtschaftsraumes versuchten alle GUS-Staaten, negative Auswirkungen dieses politischen Prozesses auf den Aussenhandel zu begrenzen und einen Teil der ehemals hohen Integration zu erhalten. Die Studie zeigt an Hand einer Analyse der Handelsströme und der Direktinvestitionen zwischen diesen Staaten, dass die aus diesen Bemühungen hervorgegangene Vielzahl von Subregionen mit unterschiedlichen Integrationstiefen den Verfall der Handelsbeziehungen nicht aufhalten konnte. Die Handelsbeziehungen der Staaten untereinander sind weiterhin auf den Austausch von Rohstoffen und Halbfabrikaten konzentriert. Dieses Muster führt nicht zu einer effizienten Arbeitsteilung und beeinträchtigt die Entwicklung Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder gegenüber den Europäischen Staaten.
Literatur:
Die Entwicklung der Handelsbeziehungen und handelspolitische Regelungen zwischen den GUS-Staaten und ihre Rückwirkungen auf den Ost-West-Handel, OEI Working Papers Nr. 246, März 2003
