Fiscal decentralisation and resource-based economies
Editor: Manuela Troschke
Ordering party: Institute for East European Studies
Keywords: Decentralisation, governance, resource economics, Commonwealth of Independent States (CIS)
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Die Wirtschaftswissenschaft befürwortet aus Gründen von Effizienz und Wettbewerb grundsätzlich einen hohen Grad an fiskalischer Autonomie von nachgeordneten Gebietskörperschaften. Bei Transformationsökonomien mit schwachen administrativen Kapazitäten auf regionaler Ebene, schwacher politischer Kontrolle durch die Zentrale, oder geringen politischem Wettbewerb kann fiskalische Dezentralisierung der Theorie zu Folge allerdings zu Ineffizienzen wie Korruption und Rent-Seeking, also einer schlechten Governance, führen. Besonders gilt dies für Ökonomien, die einen großen Teil ihrer Staatseinnahmen über Renten aus der Förderung von geographisch immobilen Energieressourcen erzielen. Erste empirische Evidenz zeigt, dass für solche Ökonomien sogar eine stärkere Zentralisierung der Einnahmenströme ratsam sein kann.
Das Forschungsvorhaben war darauf gerichtet, die Dezentralisierungspolitik der ressourcenreichen zentralasiatischen Staaten im GUS-Raum unter Berücksichtigung der dargestellten Governance-Probleme zu untersuchen und wurde 2007 abgeschlossen.
Konferenzbeiträge und Publikationen:
Fiscal Decentralization in Centralized states: Central Asian Patterns.
In: Najman,Pomfret Rablland (Eds.): The Economics and Politics of Oil in the Caspian Basin. London and New York, Routledge, 2007
Fiscal Decentralization in Central Asia. International Workshop on the Impact of Oil Boom in the Caspian Basin, University Paris 1 Sorbonne, June 2nd, Paris
