Der Energieverbrauch in den GUS-Staaten: Mythen und Realitäten
Bearbeiter: Manuela Troschke
Auftraggeber: Osteuropa-Institut München
Zeitraum: 2000
Stichworte: GUS, Energiepolitik, Energieintensität
Die Studie untersucht, welche Faktoren den konstant hohen Energieverbrauch der GUS-Länder beeinflussen. An Hand von Daten der Internationalen Energieagentur und sektoral sowie nach Branchen disaggregierten Produktionsdaten lässt sich zeigen, dass die Einführung harter Budgetbeschränkungen im Energiesektor nach dem Auseinanderbrechen der UdSSR in vielen Staaten auch bei ungünstigen Produktionsstrukturen zu höherer Energieeffizienz führte. Die komparative Betrachtung energiereicher und energiearmen Staaten zeigt, dass in der Tat die Energiepreise die zentrale Rolle als Anreizmechanismus zur Senkung des hohen Energieverbrauches gespielt haben. Schattenwirtschaft und Privatisierung dagegen halten als Erklärungsmuster nicht Stand.
Literatur:
Der Energieverbrauch in den GUS-Staaten: Mythen und Realitäten, OEI Working Papers Nr. 226, August 2000
