Arbeitsbereich Wirtschaft, Migration und Integration

Profil
Der Arbeitsbereich Wirtschaft, Migration und Integration hat sich in mehr als dreißig Jahren ein klares Profil aus wissenschaftlicher Kompetenz, institutionellem Wissen und Erfahrung in wirtschaftpolitischer Beratung erworben.

Aufgaben
Auf dieser Grundlage leistet der Arbeitsbereich Forschung, Lehre, politikrelevante Analyse und Beratung zu vielfältigen Aspekten der wirtschaftlichen Entwicklung in Osteuropa und den nicht-europäischen Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Darüber hinaus werden aber auch ökonomische Systeme und ihre Veränderung untersucht und Theorieansätze zum Verständnis regionaler Spezifika entwickelt. Im Rahmen der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ost und West wird das Thema „Migration und Integration“ intensiv bearbeitet.

Partner
Forschung, Lehre und Beratung erfolgen in enger Anbindung an den Lehrstuhl des Direktors des Instituts und Leiters des Arbeitsbereiches, Prof. Dr. Jürgen Jerger (Universität Regensburg), und in Zusammenarbeit mit Projektpartnern. Im Arbeitsbereich wird zudem die internationale Zeitschrift Economic Systems herausgegeben.

Ergebnisse
Die Vermittlung der Arbeitsergebnisse geschieht durch Working-Papers, auf Konferenzen und Seminaren, durch Lehrtätigkeit sowie durch Beratung auf nationaler und internationaler Ebene. Insbesondere berät der Arbeitsbereich die Politik durch die Erstellung wissenschaftlicher Gutachten. Alle Gutachten werden nach Freigabe seitens der Auftraggeber veröffentlicht. Die wichtigsten Auftraggeber sind die Bundesregierung und die Bayerische Staatsregierung. Unmittelbare Beratung der Transformationsländer erfolgt primär durch die Freistellung von Mitarbeitern. Langjähriger Schwerpunkt ist hierbei die Ukraine.

Schwerpunkte
- zeitnahe Beobachtung und Analyse der Wirtschaftsentwicklung und -politik in den Ländern der Region

- wirtschaftliche und technologische Konvergenz- und Divergenzprozesse, Arbeits- und Kapitalmärkte in den neuen EU-Mitgliedsstaaten und den Beitrittskandidaten

- Struktur- und regionalpolitische Anpassungsprobleme in den neuen EU-Mitgliedsstaaten

- “neue Europäische Nachbarschaftspolitik“

- Ost-West-Migration innerhalb und an den Grenzen der erweiterten EU sowie Integration von Zuwanderern, v.a. in Deutschland

- Interdependenz zwischen Governance, Sozialkapital und Wirtschaftsentwicklung, insbesondere in Zentralasien