Osteuropa-Institut
Seit mehr als fünfzig Jahren begleitet das Osteuropa-Institut mit Forschung, Politikberatung und Informationsangeboten die historische und wirtschaftliche Entwicklung in Osteuropa und den nicht-europäischen Staaten der ehemaligen Sowjetunion.
Eine Broschüre zur Geschichte des Osteuropa-Institut, die 2007 anläßlich des Umzugs des Instituts nach Regensburg erstellt wurde, kann hier heruntergeladen werden. (pdf, 1,36 MB)
Aufgaben
Ziel der Institutsarbeit ist es, die historischen Besonderheiten dieser Region zu erforschen, die gegenwärtigen Anpassungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft umfassend zu analysieren, frühzeitig auf Probleme hinzuweisen, und praktikable Problemlösungen zu entwickeln.
Ein besonderes Anliegen des Instituts besteht darin, die Fachwelt, die Politik und die Öffentlichkeit für die komplexen wirtschaftlichen und historischen Zusammenhänge in Osteuropa und den nicht-europäischen Staaten der ehemaligen Sowjetunion zu sensibilisieren.
Dabei folgt das Institut dem Grundsatz der wissenschaftlich gebotenen politischen Neutralität und der Unabhängigkeit von kommerziellen Interessen.
Bei seiner Arbeit stützt sich das Institut zum einen auf seinen multidisziplinären Stab fester Mitarbeiter, zum anderen greift es kontinuierlich auf die direkte Zusammenarbeit mit Institutionen und Wissenschaftlern vor Ort zurück.
Durch die institutionelle Anbindung an die Universitäten Regensburg und München wird ein enger und produktiver Kontakt zur Wissenschaft gehalten.
Arbeitsbereiche
Das Osteuropa-Institut ist eine Stiftung des Öffentlichen Rechtes, bestehend aus wirtschaftswissenschaftlichen und historischem Arbeitsbereichen sowie einer umfangreichen, hervorragend erschlossenen öffentlich zugänglichen Fachbibliothek. Über den Direktor des Instituts und Leiter des wirtschaftswissenschaftlichen Arbeitsbereiches, Professor Dr. Jürgen Jerger (Universität Regensburg) und den Leiter des historischen Arbeitsbereiches, Professor Dr. Martin Schulze Wessel (Universität München) ist das Institut eng an die entsprechenden universitären Fachbereiche angebunden.
Buchreihen
Am Osteuropa-Institut werden mehrere Buchreihen und zwei international referierte, führende Fachzeitschriften herausgegeben, die „Jahrbücher für Geschichte Osteuropas“ und die Zeitschrift „Economic Systems“.
Förderung
Das Institut wird finanziert durch den Freistaat Bayern (Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst) sowie durch Projektmittel und Aufträge Dritter, insbesondere der Volkswagen-Stiftung, der DFG und internationaler Organisationen.